Tipps und Tricks - Lupino - DIE Hundeschule für alle Felle

Direkt zum Seiteninhalt

Tipps und Tricks

Tipps und Tricks
Für Hunde giftige LebensmittelFolgende Lebensmittel sollte Dein Hund nicht fressen:
- Knoblauch und Zwiebeln (ab ca. 5g/kg)
- Weintrauben und Rosinen
- Schokolade und Kakao
- Milch und Sahne
- Avocados
- rohes Schweinefleisch
- gekochte Knochen
- Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln (roh), Auberginen)
- Obststeine (Aprikosen, Pfirsich, Zwetschge, Kirsche usw.)
- Rohe Hülsenfrüchte
ZeckenZecken sind kleine Spinnentiere, welche vorallem in Wiesen, Auen und Wäldern vorkommen. Sie können für Hund und Mensch gefährliche Krankheiten übertragen (Borreliose, FSME, Anaplasmose, Babesiose, Ehrlichiose usw.). Ab 7 °C werden die Zecken aktiv. Daher ist ein wirkungsvoller Schutz vor Zecken in den Monaten Februar bis November unerlässlich. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass natürliche Zeckenschutzmittel (Bernsteinkette, Knoblauchpulver, Kräutermischungen usw.) lange nicht bei allen Hunden wirksam sind. Die chemischen Spot On Produkte sowie Tabletten können allergische Reaktionen auslösen. Ist das Produkt mal auf oder noch schlimmer, im Hund und löst eine allergische Reaktion aus, kann es für den Vierbeiner ein böses Ende nehmen. Die Reaktionen gehen von Juckreiz über motorische Ausfälle bis hin zum Tod. Beim Tierarzt sind auch wirksame Zeckenhalsbänder erhältlich. Ich persönlich bevorzuge diese Zeckenprophylaxe. Sollte es zu einer allergischen Reaktion kommen, kann das Halsband entfernt werden.
Zecke richtig entfernen: Zecke mit Pinsette oder Fingernägel am Kopf fassen und mit einem Ruck ausziehen (nicht drehen, nicht mit Öl beträufeln usw.). Sollte der Kopf drin bleiben, keine Panik!
Entwurmen
Ob und wie oft ein Hund entwurmt werden sollte, entscheidet der Hund selbst. Frisst er Kot und Aas, wird jagdlich geführt, ist häufig unbeobachtet unterwegs, dann muss er monatlich entwurmt werden. Nimmt der Hund draussen praktisch nichts auf und ist nie unbeobachtet unterwegs, reicht es, das Tier 1 bis 2 Mal pro Jahr zu entwurmen. Hier ein Link zum ESCCAP-Schema zur Entwurmung.
KastrationKastration ist mittlerweile ein "heisses" Thema, an welchem sich die Geister scheiden. Jeder Hundehalter muss m.E. selbst entscheiden, ob und wann er seinen Hund kastrieren lassen will. Wichtig ist es, sich ausgiebig mit dem Thema zu befassen, bevor man diesen grossen Eingriff in den Hormonhaushalt des Tieres vornimmt.
Eine Kastration kann NIE eine gute Erziehung oder genügend Bewegung und Auslastung des Hundes ersetzen. Will man den Jagdtrieb des Hundes wegoperieren, wird man garantiert enttäuscht. Ebenso wenn man sich von einer Kastration ein massives Trägewerden des Hundes verspricht.
In jedem Fall ist es wichtig, dass die Kastration, wenn überhaupt, erst nach der Geschlechtsreife vorgenommen wird (frühestens mit 1.5 Jahren).
Beim Rüden besteht die Möglichkeit mit einem Kastrationschip zu schauen, wie sich das Tier verändert. Nach dem Verwirken des Chips, ist der Hund wieder voll zeugungsfähig.
ImpfungenJeder Hund muss eine ordentliche Grundimmunisierung erhalten. Sprich Deinen Tierarzt darauf an. Ein jährliches Nachimpfen ist m.E. bis zum 7./8. Lebensjahr unbedingt erforderlich. Wer seinen Hund nicht regelmässig impft, darf z.B. nicht in Hundeschulen, den Hund nicht in Hundepensionen unterbringen usw.
Die Tollwutimpfung muss nur vorgenommen werden, wenn der Hund ins Ausland mitgenommen wird (Impfung meist 3 Jahre gültig). Achtung: Impfung muss 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgen und der Hund muss älter als 16 Wochen sein beim Impftermin.
AuslandsreisenVor einer Auslandsreise muss unbedingt abgeklärt werden, welche Hundegesetze im Ziel- und in allfälligen Durchreiseländern gelten!
Die Tollwutimpfung muss 21 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgen und der Hund muss bei der Impfung mindestens 16 Wochen alt sein.
Created by Beatrice Zbinden
Hundeschule Lupino
Beatrice Zbinden
Hundetrainingsplatz am Gürbefussweg in Mühlethurnen
Zurück zum Seiteninhalt